AIQ - The climate edition

Apathie, Wut, Aktionen

Die Psychologie des Klimawandels

Psychologische Barrieren können Menschen daran hindern, zur Abwendung der Klimakrise zu handeln, selbst wenn sie das Problem erkannt haben. Was können wir also tun, um das Engagement jedes Einzelnen sowie von Unternehmen und Gemeinschaften zu fördern und sie in die Suche nach Lösungen einzubeziehen?

Drei Golfer stehen auf dem Golfplatz zusammen und planen ihre nächsten Schläge. Sie sind derart in das Spiel vertieft, dass sie die in der Ferne drohende Gefahr nicht zu bemerken scheinen. Ein gewaltiges Feuer bahnt sich seinen Weg durch die bewaldeten Hänge hinter dem Golfplatz und hinterlässt Flächen der Verwüstung mit voll verkohlten Baumstämmen.

Das von der US-amerikanischen Fotografin Kristi McCluer aufgenommene Foto wurde im Sommer 2017 in den sozialen Medien verbreitet. Es gilt seitdem als Symbol für unser gemeinsames Unvermögen, den Klimawandel als Realität wahrzunehmen. Laut David Simon, Schöpfer der amerikanischen TV-Serie „The Wire“, ist dieses Foto eine „visuelle Metapher für das heutige Amerika“.1 Das Foto erhielt Anfang 2020 eine neue Brisanz, als die Aufnahmen der Flächenbrände in Australien auf den Smartphones und Fernsehbildschirmen zu sehen waren.

Kristi McCluer scheint eine psychologische Wahrheit zu erfassen: Wie die Golfer, die ihre Schläger weiter schwangen, obwohl die Flammen auf sie zujagten, werden die Menschen immer geschickter darin, sich abzuschotten. Selbst wenn wir die Anzeichen dafür, dass der Klimawandel bereits eingesetzt hat, erkennen, wenden wir unsere Aufmerksamkeit anderen, banaleren Dingen zu. Wir alle müssen unser Leben leben, arbeiten und bestimmte Rollen erfüllen. 

Quelle: Das berühmte Foto von Kristi McCluer.

Zweifel und Verleugnung

Unser Zögern, die Klimakrise ernster zu nehmen, gibt Rätsel auf. Schließlich sind die zugrunde liegenden wissenschaftlichen Daten – der Nachweis, dass sich CO2, das als Nebenprodukt industrieller Tätigkeit ausgestoßen wird, in der Atmosphäre anreichert und einen weltweiten Temperaturanstieg verursacht – bereits lange in das öffentliche Bewusstsein gedrungen.

Um dies zu erklären, müssen wir die tiefer liegenden Triebkräfte des menschlichen Denkens und Verhaltens genauer betrachten. Wenn wir einen Blick auf die zugrunde liegende Psychologie werfen, können wir besser verstehen, warum es uns so schwer fällt, uns dem Klimawandel zu stellen und zu beginnen, Lösungen zu entwickeln.

PAIN Points

Der Psychologe Daniel Gilbert beschrieb mit dem Akronym PAIN die Arten von Stimuli, die unsere alten synaptischen Verknüpfungen triggern und uns zum Handeln motivieren. Zu diesen Stimuli zählen: Personal (persönlich – sie betreffen uns oder unsere Lieben unmittelbar), Abrupt (abrupt – in Bezug auf plötzliche Veränderungen in unserer Umgebung), Immoral (unmoralisch, Dinge, die wir als unethisch oder abstoßend empfinden) und Now (gegenwärtig, im Gegensatz zu dem, was in der Zukunft geschieht).2

Für viele erfolgt der Klimawandel zu langsam und ist zu abstrakt, um diese psychologischen Schalter zu aktivieren. Selbst wenn wir von extremen Wetterverhältnissen direkt betroffen sind, fällt es uns schwer, die spürbaren Folgen von Bränden und Überschwemmungen mit dem bedeutenderen Klimaproblem in Verbindung zu bringen.

Hinzu kommt, dass viele der vorgeschlagenen Lösungen zur Abwendung der Klimakrise im Widerspruch zu unseren angeborenen Instinkten stehen. In der Frühphase der Menschheit, als das Leben gefährlich, brutal und kurz war, lernten wir, kurzfristige Gewinne zu erzielen und kurzfristige Verluste zu vermeiden. Infolgedessen können wir die Übernahme der unmittelbaren Kosten und einen geringeren Lebensstandard, die zur Eindämmung der Klimaemissionen erforderlich wären, nicht akzeptieren.

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass unsere unmittelbaren Wünsche und Bedürfnisse Vorrang haben und wir Zukunftspläne vermeiden

„Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass unsere unmittelbaren Wünsche und Bedürfnisse Vorrang haben und wir Zukunftspläne, wie Geld für unseren Ruhestand zurückzulegen oder Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels zu ergreifen, vermeiden“, so Marte Borhaug, Global Head of ESG Investment Solutions bei Aviva Investors. „Diese psychologischen Faktoren können ein echtes Hindernis für unser Handeln sein, selbst wenn wir wissen, was das Beste ist und uns ändern wollen. Es ist wie beim Sport – wir wissen, dass man sich danach besser fühlt, aber mit Netflix und dem Sofa in unmittelbarer Reichweite fällt es schwer, seine Sportbekleidung anzuziehen und zum Joggen nach draußen zu gehen.“

Zuckerbrot und Peitsche

Die menschliche Psyche setzt also den Maßnahmen gegen den Klimawandel einige abschreckende Hürden entgegen. Regierungen, Unternehmen und gemeinnützige Organisationen verfügen jedoch über zahlreiche Instrumente, um diese tief verwurzelten Gewohnheiten und sozialen Einflüsse aufzubrechen. Und die Verhaltensforschung bietet eine Anleitung, welche Ansätze wahrscheinlich wirksam sein werden.

Beginnen wir mit der Politik. Kohlendioxidsteuern, d. h. eine Abgabe auf CO2-Emissionen, um Anreize für umweltfreundlicheres Verhalten zu schaffen, werden von klimabewussten Regierungen häufig ins Auge gefasst, können aber unbeliebt sein.

„Selbst Regierungen wie die Regierung Obama, wo ich tätig war, agierten hinsichtlich einer CO2-Steuer sehr vorsichtig“, erklärt Professor Cass Sunstein, Gründer und Director des Program on Behavioral Economics and Public Policy an der Harvard Law School. „Die unmittelbaren Kosten einer CO2-Steuer sind greifbar, ihr Nutzen ist jedoch nicht spürbar. Die Menschen müssen darauf vertrauen, dass er irgendwann spürbar wird.“

Einige CO2-Abgaben haben gut funktioniert. Im Jahr 2008 führte die kanadische Provinz British Columbia eine Emissionssteuer ein, die sowohl für Unternehmen als auch für Haushalte gilt. Der Betrag wurde bis 2012 schrittweise von 10 kanadischen Dollar auf 30 kanadische Dollar erhöht. Die Steuer fand breite Zustimmung und trug dazu bei, dass die Provinz in diesem Zeitraum einen Rückgang der Emissionen um 15 % verzeichnete. Zugleich fielen keine erkennbaren wirtschaftlichen Kosten an (tatsächlich stieg das durchschnittliche BIP von British Columbia schneller als das der meisten seiner Nachbarn).3

CO2-Abgaben funktionieren eher, wenn die Strafmaßnahmen durch wirtschaftliche Zugeständnisse ausgeglichen werden, die unsere Vorliebe für kurzfristige Belohnungen ansprechen

Andere Versuche, umweltfreundliches Verhalten mit CO2-Abgaben zu erzwingen, sind jedoch gescheitert. Die 2014 eingeführte französische CO2-Abgabe wurde 2018 stark angehoben, um sie an die steigenden Kraftstoffpreise anzupassen. Dies löste die Gelbwestenbewegung aus, eine Reihe von Massenprotesten, die Teile des Landes zum Stillstand brachten und die Regierung dazu bewegten, die Steuererhöhungen rückgängig zu machen.

Eine Lektion, die wir aus diesen gegensätzlichen Beispielen lernen können, ist, dass CO2-Abgaben eher funktionieren, wenn die Strafmaßnahmen durch wirtschaftliche Zugeständnisse ausgeglichen werden, die unsere Vorliebe für kurzfristige Belohnungen ansprechen. Die CO2-Abgabe in British Columbia wurde mit anderen Maßnahmen gebündelt, die zu einer Senkung von Einkommenssteuer und Krankenversicherungsbeiträgen führten, sodass keine Unzufriedenheit aufkam. Darüber hinaus profitierten Unternehmen von Senkungen der Körperschaftssteuer.

„Die 'Peitsche' kann sich bei konkreten Ergebnissen als wirksam erweisen. Die Androhung von Steuern kann schnellere Fortschritte bei der Dämmung von Gebäuden und der Senkung des Energieverbrauchs bewirken.“

„Die 'Peitsche' kann sich bei konkreten Ergebnissen als wirksam erweisen. Die Androhung von Steuern kann z. B. schnellere Fortschritte bei der Dämmung von Gebäuden und der Senkung des Energieverbrauchs bewirken. Zugleich müssen aber auch die richtigen Anreize für Investitionen geschaffen werden, insbesondere bei großen und langfristigen Projekten von öffentlichem Interesse. In diesen Fällen ist gegebenenfalls eine Form der Risikoteilung erforderlich, um privates Kapital anzuziehen“, so Darryl Murphy, Managing Director of Infrastructure bei Aviva Investors.

Nudge – Denkanstöße

In den letzten Jahren wurde ein politischer Ansatz entwickelt, der versucht, sensibler auf die psychologischen Tendenzen und Vorurteile der Menschen einzugehen, um ihr Verhalten zu ändern.

In seinem Bestseller „Nudge“, den er gemeinsam mit dem Nobelpreisträger und Wirtschaftswissenschaftler Richard Thaler verfasst hat, zeigte Cass Sunstein, wie Politiker durch die Optimierung der „Entscheidungsarchitektur“, in der die Menschen Entscheidungen treffen, die Ergebnisse in verschiedenen Lebensbereichen verbessern können.4 Die Idee basiert darauf, dass Menschen eher das Richtige tun, wenn es einfach ist – oder zumindest einfacher, als das Falsche zu tun.

Die Technik hat sich insbesondere bei der Beeinflussung finanzieller Entscheidungen als äußerst wirksam erwiesen. Im Rahmen der automatischen Aufnahme werden Personen z. B. bei Aufnahme einer Beschäftigung automatisch in die betriebliche Altersvorsorge aufgenommen, können sich aber auf Wunsch wieder abmelden. Aus Bequemlichkeit und wegen der Hinnahme des Status quo ändern jedoch die meisten Menschen diese Standardoption nicht. In den USA stiegen dank der automatischen Aufnahme die jährlichen Einsparungen um 7,4 Milliarden US-Dollar.5

Durch Nudging wurde auch ein Anstieg der Nutzung grüner Energie in den Haushalten erzielt

Durch Nudging wurde auch ein Anstieg der Nutzung grüner Energie in den Haushalten erzielt. Der deutsche Anbieter Energiedienst GmbH war hier Vorreiter und bot 1999 einen Ökostromtarif als Standardtarif an. Es wurden zwei weitere Optionen zur Verfügung gestellt: ein weniger klimafreundlicher, aber kostengünstigerer Tarif und eine umweltfreundlichere, aber teurere Variante. Rund 94 % der Kunden blieben im Ökostromtarif – ein bemerkenswertes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass zum Zeitpunkt dieses Versuchs Ökostrom nur ein Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland ausmachte, obwohl viele Verbraucher bereit waren, dafür einen Aufschlag zu zahlen.6

„Die automatische Aufnahme in Ökostromtarife kann sehr viel bewegen, wenn es um die Nutzung grüner Energiequellen geht“, so Sunstein. „Die Menschen haben die Möglichkeit, aus diesen Tarifen auszusteigen und sich für Strom aus Kohlekraftwerken zu entscheiden, aber die Daten zeigen, dass sie das nicht tun, auch wenn der „grüne“ Strom etwas teurer ist. Wenn das in Deutschland möglich ist, kann es überall auf der Welt möglich sein.“

Überzeugungskraft

Es müssen mehr Menschen von der Bedrohung überzeugt sein sowie Anreize und Anstöße für einen CO2-armen Lebensstil geschaffen werden

Um einen nachhaltigen Wandel in dem für die Bewältigung der Klimakrise erforderlichen Umfang zu erreichen, müssen nach Ansicht der Experten mehr Menschen von der Bedrohung überzeugt sowie Anreize und Anstöße für einen CO2-armen Lebensstil geschaffen werden. Dies erfordert eine effektive Kommunikation, die das u. a. für Emotionen verantwortliche limbische System in unserem Gehirn sowie unsere Gruppenidentitäten und Grundwerte berücksichtigt.

Es wächst die Einsicht, dass es den Klimakommunikatoren durch die geduldige Präsentation von Daten und Fakten bisher nicht gelungen ist, den Menschen die Situation bewusster zu machen und ein stärkeres Engagement zu erreichen. Was können wir also tun?

Die psychologische Theorie legt nahe, dass sowohl Sprache als auch Bilder wichtig sind

Die psychologische Theorie legt nahe, dass sowohl Sprache als auch Bilder wichtig sind. „Klimakrise“ und „Klimakollaps“ sind geeignete Begriffe, um die Dringlichkeit zu vermitteln, und lösen eher unser angeborenes Gefühl für Bedrohung aus als der Begriff „globale Erwärmung“, der „langsam“ suggeriert und nicht bedrohlich klingt (und von denjenigen, die in kalten nördlichen Gefilden leben, sogar positiv gesehen wird). Auf ähnliche Weise vermitteln Bilder von Eisbären, die nichtsahnend auf tauenden Eisschollen gestrandet sind, das Gefühl, dass das Problem von unserem Alltag weit entfernt ist.

Emotionen in die Klimakommunikation zu bringen birgt eigene Risiken, da instinktive Reaktionen auf die Bedrohung wie Verzweiflung oder Wut ebenso wenig hilfreich sein können wie Apathie oder Verleugnung.7 Es ist eine Gratwanderung, die Dringlichkeit des Problems zu betonen, ohne die Menschen zu lähmen.

Die Situation nicht aus negativer Sicht, sondern mit positiven Argumenten aufzuzeigen, kann hilfreich sein. Im Jahr 2009 veröffentlichte USA Today ein Cartoon von Joel Pett, der dies wunderbar umsetzte. Joel Pett schildert einen Klimagipfel, auf dem ein Redner die Vorteile der Energieunabhängigkeit und des Erhalts des Regenwalds sowie von umweltfreundlichen Arbeitsplätzen, lebenswerten Städten und der erneuerbaren Energien anpreist. Ein Zuhörer unterbricht ihn und fragt: „Was wäre, wenn alles ein großer Schwindel ist und wir ohne Grund eine bessere Welt schaffen?“ Humor ermöglicht es, das Absurde und Komplexe darzulegen und die Dinge so zu sehen, wie sie tatsächlich sind. Aber die Klimameldungen heben oft das Düstere hervor.

„Sie müssen die positiven Aspekte eines nachhaltigen Lebensstils aufzeigen: die Vorteile für die Gesundheit und Gemeinschaft und die Verbindung der Menschen auf gemeinschaftliche Weise. Wir müssen uns viel mehr darauf konzentrieren, was die Menschen tatsächlich tun können“, erläutert Geoffrey Beattie, Professor für Psychologie an der Edge Hill University und Autor von „The Psychology of Climate Change“.

Marte Borhaug beachtet dies bei der Zusammenarbeit mit Unternehmen, um diese zu mehr Nachhaltigkeit und zum Ergreifen von Maßnahmen gegen ihre Klimarisiken zu bewegen. „Sie brauchen die Androhung der Veräußerung als letztes Druckmittel, aber als aktive Aktionäre glauben wir, dass es effektiver ist, die Unternehmen zu verpflichten, sich stärker zu engagieren und dadurch bessere Leistungen zu erzielen. Indem wir unsere gemeinsamen Interessen hervorheben – die Notwendigkeit, langfristige Werte zu schaffen und zugleich Positives für den Planeten zu bewirken, können wir die Menschen zum Handeln bewegen. Drohungen und Kritik provozieren manchmal negative Reaktionen und führen zu einem Denken in den Kategorien „wir“ und „die anderen“. Aber um dem Klimawandel entgegenzuwirken, bedarf es Veränderungen in der gesamten Wirtschaft.“

Nutzung der sozialen Konformität

Sobald die Menschen beginnen, ihr Denken und Handeln zu ändern, wird sich die Macht der sozialen Konformität bemerkbar machen und dank eines als „Kaskade“ bekannten Prozesses in die gleiche Richtung wirken. Dies verstärkt die Wirkung der Verbraucherentscheidungen und schafft Dynamik.8

Es gibt Beweise dafür, dass sich dadurch etwas bei der Bewältigung ernsthafter globaler Bedrohungen bewirken lässt. Sunstein weist auf eine soziale Kaskade hin, die vor drei Jahrzehnten die internationalen Bemühungen zum Schutz der stratosphärischen Ozonschicht beschleunigte.

Wie der Klimawandel galt auch das „Ozonloch“ als schier unlösbare Herausforderung, die überwunden werden musste

Wie der Klimawandel galt auch das „Ozonloch“ als schier unlösbare Herausforderung, die überwunden werden musste. Doch die öffentliche Meinung änderte sich Mitte der 1980er Jahre extrem schnell und die Politiker schlossen ein verbindliches internationales Abkommen, das Montrealer Protokoll (1987), um ozonschädigende Chemikalien abzuschaffen. Der Prozess bestand aus einer klugen Politik, die eine gerechte Verteilung der wirtschaftlichen Kosten sicherstellte und die Beteiligung der Unternehmen erleichterte, verbunden mit einer cleveren Messaging-Kampagne zur Bewusstseinsförderung. Das Konzept eines „Lochs“ im „Schutzschild“ der Erde war zwar wissenschaftlich umstritten, aber klar und emotional.9

Sunstein hofft, dass ein ähnlicher Mechanismus die Bekämpfung des Klimawandels beschleunigen könnte. Je mehr Menschen davon überzeugt sind, dass sie ihren Beitrag leisten müssen, desto mehr beeinflussen sie andere, dasselbe zu tun, und lösen möglicherweise eine grüne Kaskade über ganze Gesellschaften hinweg aus. „Ein großer Teil des Problems in Bezug auf die CO2-Emissionen entsteht durch das Verhalten der einzelnen Verbraucher, das sich in großen Bevölkerungsgruppen summiert. Wenn wir jeden Einzelnen dazu bewegen können, seine Klimabilanz in nicht unerheblichem Umfang zu verbessern, werden wir deutliche Fortschritte dabei erreichen, die Zerstörung auf unserem Planeten zu verringern“, so Sunstein.

Jeder Verhaltensforscher wird Ihnen bestätigen: „Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.“

Quellen:

  1. Twitter-Beitrag, September 2017
  2. Marshall, Don’t Even Think About It
  3. Marshall, Don’t Even Think About It.
  4. Richard Thaler, Cass Sunstein, „Nudge: Improving decisions about health, wealth and happiness“, Yale University Press, 2008.
  5. Richard Thaler, „Behavioural economics: Past, present and future“, American Economic Review, Mai 2016
  6. Cass R. Sunstein, Lucia A Reisch, „Green by default“, Kyklos International Review for the Social Sciences, August 2013.
  7. Adam Corner, „Emotions and climate communication“, The Climate Communication Project.
  8. Cass R. Sunstein, „Conformity: The power of social influences“, New York University Press, 2019, chapter two.
  9. Jonathan Watts ,„How to stop the climate crisis: six lessons from the campaign that saved the ozone“,The Guardian, 20. Januar 2019

Wichtige Informationen

Dieses Dokument richtet sich nur an professionelle Kunden und Berater. Darf nicht von Endkunden eingesehen oder verwendet werden.

Sofern nicht anders angeführt, stammen sämtliche Angaben von Aviva Investors Global Services Limited (AIGSL). Stand: 7 May 2019 Sofern nicht anders angegeben, kommen alle Einschätzungen und Ansichten von Aviva Investors. Es handelt sich weder um eine Renditegarantie für eine von Aviva Investors verwaltete Anlage noch um eine Beratung. Die hier enthaltenen Informationen stammen aus Quellen, die wir für verlässlich halten. Sie wurden von Aviva Investors jedoch nicht unabhängig überprüft. Für Ihre Richtigkeit wird keine Garantie übernommen. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine Rückschlüsse auf die zukünftige Performance zu. Der Wert einer Anlage und die damit erzielten Erträge können sowohl steigen als auch fallen. Möglicherweise erhält der Anleger den ursprünglich investierten Betrag nicht zurück. Diese Unterlagen sowie alle Verweise auf bestimmte Wertpapiere, Anlageklassen und Finanzmärkte sind in keiner Weise als Beratung beabsichtigt und dürfen nicht als Beratung verstanden werden. Diese Unterlagen sind keine Empfehlung, eine Anlage zu kaufen oder zu verkaufen.

In Großbritannien und Europa wurden diese Unterlagen von AIGSL, in England unter der Nummer 1151805 eingetragen, verfasst und veröffentlicht. Sitz: St. Helen’s, 1 Undershaft, London, EC3P 3DQ. In Großbritannien von der Financial Conduct Authority (FCA) zugelassen und beaufsichtigt. In Singapur werden diese Unterlagen über eine Vereinbarung mit Aviva Investors Asia Pte. Limited (AIAPL) ausschließlich für institutionelle Investoren bereitgestellt. Wir weisen darauf hin, dass AIAPL kein unabhängiges Research und keine Analysen zum Inhalt bzw. der Erstellung dieses Dokuments beiträgt. Die Empfänger dieser Unterlagen müssen sich in Bezug auf alle Angelegenheiten im Zusammenhang mit diesen Unterlagen oder Fragen, die sich daraus ergeben, an AIAPL wenden. AIAPL, ein nach dem Recht von Singapur gegründetes und unter der Nummer 200813519W registriertes Unternehmen, verfügt über eine gültige Capital Markets Services Licence für Fondsmanagement-Aktivitäten gemäß dem Securities and Futures Act (Singapore Statute Cap. 289) und ist für die Zwecke des Financial Advisers Act (Singapore Statute Cap.110) ein Asian Exempt Financial Adviser. Sitz: 1 Raffles Quay, #27- 13 South Tower, Singapore 048583. In Australien werden diese Unterlagen im Rahmen einer Vereinbarung ausschließlich für Großanleger bereitgestellt. Wir weisen darauf hin, dass Aviva Investors Pacific Pty Ltd (AIPPL) kein unabhängiges Research oder Analysen zum Inhalt oder zur Erstellung dieses Dokuments beiträgt. Die Empfänger dieser Unterlagen müssen sich in Bezug auf alle Fragen im Zusammenhang mit diesen Unterlagen oder die sich aus ihnen ergeben an Aviva Investors Asia wenden. AIPPL, eine Gesellschaft nach australischem Recht mit der australischen Geschäftsnummer 87 153 200 278 und der australischen Gesellschaftsnummer 153 200 278 besitzt eine australische Finanzdienstleistungslizenz (AFSL 411458) der Australian Securities and Investments Commission. Geschäftsadresse: Level 30, Collins Place, 35 Collins Street, Melbourne, Vic 3000, Australien.

Der Name „Aviva Investors” in diesen Unterlagen bezieht sich auf die weltweit agierende Organisation aus Vermögensverwaltern, die unter dem Namen Aviva Investors tätig sind. Alle Unternehmen sind Tochtergesellschaften von Aviva plc, einem börsennotierten Finanzdienstleister mit Sitz in Großbritannien. Aviva Investors Canada, Inc. („AIC“) in Toronto ist von der Ontario Securities Commission (“OSC”) als Portfolio Manager, Exempt Market Dealer und Commodity Trading Manager zugelassen. Aviva Investors Americas LLC ist ein Anlageberater, der von der U.S. Securities and Exchange Commission auf Bundesebene zugelassen ist. Aviva Investors Americas ist zudem von der Commodity Futures Trading Commission („CFTC“) als Commodity Trading Advisor („CTA“) und Commodity Pool Operator („CPO“) zugelassen und Mitglied der National Futures Association („NFA“). Das Formular ADV Part 2A der AIA mit Hintergrundinformationen zum Unternehmen und dessen Geschäftspraxis ist auf schriftlichen Antrag erhältlich: Compliance Department, 225 West Wacker Drive, Suite 2250, Chicago, IL 60606.

Aktuelle Investmentthemen