Sustainable Development Goals - und die World Benchmarking Alliance

Die 2015 vereinbarten UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (UN Sustainable Development Goals – SDGs) markieren als Meilensteine ​​den Weg in eine Zukunft, wie wir sie uns wünschen. Diese Ziele können allerdings nur erreicht werden, wenn sich auch die Privatwirtschaft entschlossen dafür einsetzt, mit den Regierungen und der Zivilgesellschaft zusammenzuarbeiten, um die Lösungen und Investitionen einzubringen, die zu Realisierung der SDGs erforderlich sind.

Night city scene

Viele der weltweit führenden Unternehmen richten ihre Geschäftsmodelle bereits an den SDGs aus. Informationen und Analysen zur Nachhaltigkeitsleistung von Unternehmen sind jedoch nach wie vor schwer zugänglich oder schwer vergleichbar. Das macht es zu einer Herausforderung, führende Unternehmen zu entlasten und Nachzügler zur Verantwortung zu ziehen.

Eine leistungsfähige Möglichkeit, um diese Herausforderung mit hohem Transformationspotenzial anzugehen, ist die Erstellung internationaler Ranglisten, mit denen sich die Unternehmensleistung im Sinne der SDGs vergleichen lässt. Die Notwendigkeit solcher globalen Ranglisten ist allgemein anerkannt und wird auch z. B. von der hochrangigen EU-Expertengruppe für nachhaltige Finanzierungen unterstützt.

Diese Ranglisten erfordern ausgefeilte Benchmarks, die Finanzinstitutionen, Unternehmen, Regierungen und der Zivilgesellschaft Informationen liefern können, die sie zur Kapitalallokation, zur Erhöhung der Transparenz, zur Verfolgung und zum Vergleich der Nachhaltigkeitsleistung von Unternehmen und letztlich zum schnelleren Erreichen von Nachhaltigkeitszielen (SDGs) verwenden können.

Aviva, die UN-Stiftung und die Index Initiative haben die Einrichtung einer World Benchmarking Alliance (WBA) vorgeschlagen. Diese soll zu einer Institution werden, die öffentlich und kostenfrei zugängliche, an die SDGs angepasste Nachhaltigkeitsbenchmarks für Unternehmen entwickelt, finanziert, betreibt und bewahrt. Verbesserte Transparenz und besseres Verstehen können die Qualität des Engagements von Multi-Stakeholdern grundlegend verändern und die Unternehmensleistung mit Nachhaltigkeitszielen in Einklang bringen.

Im Jahr 2017 sicherte sich die WBA die Finanzierung eines globalen Konsultationsprozesses von den Regierungen Großbritanniens, Dänemarks und der Niederlande und begann, sich im Rahmen von Runden Tischen weltweit und regional zu beraten. Noch 2017 fanden Konsultationen in New York, London und Jakarta statt. Im Jahr 2018 finden Gesprächsrunden an verschiedenen Orten in Asien, den USA, Lateinamerika und Europa statt. Eine Online-Befragung steht ebenfalls zur Verfügung. Die Ergebnisse der Gespräche wurden in die Veröffentlichung von Syntheseberichten und Empfehlungen im September 2018 eingebracht.

Die WBA lädt Organisationen, die das Konzept öffentlich verfügbarer Benchmarks unterstützen ein, sich der Initiative anzuschließen — www.worldbenchmarkingalliance.org.

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