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Eine unbequeme Energiewende

Jeder Einzelne kann viel bewirken, wenn er bereit ist, mit weniger auszukommen. Aber sind wir das auch?

Trotz der lautstarken Appelle an Länder und Unternehmen, sich im Kampf gegen die Klimakrise stärker zu engagieren, legen Untersuchungen nahe, dass auch jeder Einzelne – insbesondere in den Industrieländern – viel bewirken kann, wenn er bereit ist, mit weniger auszukommen. Aber sind wir das auch?

Die Welt befindet sich an einem Scheideweg. Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge bleibt nur wenig Zeit, um CO2-Emissionen zu verringern und zu verhindern, dass unser Planet einen kritischen Wendepunkt erreicht. Noch nie bestand eine derart große Dynamik – von Einzelpersonen auf der ganzen Welt, die Veränderungen fordern, über Länder, die sich zur Klimaneutralität bis 2050 verpflichten, bis hin zu Investoren und Unternehmen, die sich zusammenschließen, um den Wandel der Wirtschaft voranzutreiben. Dennoch sind noch große Anstrengungen erforderlich, um den Übergang zu einer CO2-armen Wirtschaft zu erreichen.

Prognosen von McKinsey zufolge wird der Anteil an fossilen Brennstoffen im Jahr 2050 über 60 % des Energiemixes betragen, wenn die Investitionen in diese Quellen fortgesetzt1 und nur wenige Fortschritte in anderen Sektoren der Wirtschaft – von der Industrie über die Nahrungsmittelproduktion bis hin zum Bau- und Verkehrssektor – erzielt werden.2

Fiona Reynolds, Chief Executive Officer der UN Principles for Responsible Investment (UN-Grundsätze für verantwortungsbewusstes Investieren – PRI), erklärt: „Es besteht eine deutliche Diskrepanz zwischen den Zielen, die wir festgelegt haben und den tatsächlich erforderlichen Maßnahmen, um die Ergebnisse zu erreichen, die dringend notwendig sind. Dieses Ziel-Maßnahmen-Missverhältnis stellt eine der wichtigsten Herausforderungen beim Übergang zu nachhaltiger Energie dar. Laut dem jährlichen Emissions Gap Report (Bericht zur Emissionslücke) des UNEP wird zum jetzigen Zeitpunkt davon ausgegangen, dass selbst bei vollständiger Umsetzung der bestehenden nationalen Klimabeiträge (NDCs) die Temperaturen um 3,2 Grad Celsius steigen werden.“

Die Eindämmung der Emissionen ist eine enorme und komplexe Herausforderung. Sie erfordert die Minderung geopolitischer und strategischer Risiken, die Überwindung psychologischer Barrieren sowie harte wirtschaftliche, soziale und Investitionsentscheidungen. 

Abbildung 1: Weltweiter Primärenergiebedarf

 McKinsey Energy Insights’ Global Energy Perspective, Januar 2019
Quelle: McKinsey Energy Insights’ Global Energy Perspective, Januar 2019

Niemand will die Kosten tragen

Energie ist als äußerst strategische Ressource in vielen Ländern ein zutiefst politisches Thema. Wirtschaft, soziale Stabilität und nationale Sicherheit, darunter Streitkräfte, Nachrichtendienste, Kommunikationssysteme und Krankenhäuser, sind auf eine zuverlässige Energieversorgung angewiesen. Während sich die größten Exporteure fossiler Brennstoffe größtenteils gegen den Übergang zu CO2-armer Energie wehren, haben über 80 % der Weltbevölkerung die Möglichkeit, sich aus der Abhängigkeit von Öl- und Gasimporten zu befreien und als treibende Kraft die Wende herbeizuführen.3

Nach Auffassung zahlreicher Experten wäre eine weltweite, allen Ländern auferlegte CO2-Steuer die beste Lösung zur Förderung des Umstiegs auf saubere Energie. Doch selbst dies könnte ein Problem darstellen, so Professor Richard Tol von der University of Sussex: „Auch in der EU werden handelbare Berechtigungen und keine CO2-Steuer angewendet, da die Länder das Besteuerungsrecht nicht an die EU abtreten wollen. Es ist eine Souveränitätsfrage.“ Daneben gibt es einen einfachen Grund: Niemand will den CO2-Preis zahlen.

Für demokratische Regierungen, die auf einen Sieg bei den nächsten Wahlen hoffen und für autokratische Staaten, welche die soziale Stabilität erhalten möchten, ist die Einführung einer CO2-Steuer politisch schwierig, da es letztlich die Bürger sind, welche die Kosten zahlen müssen.4 Bisher deuten die Anzeichen darauf hin, dass sie nicht bereit sind, diese Steuer einzuführen.

Dieter Helm, Professor für Wirtschaftspolitik an der University of Oxford und Fellow in Economics am New College, Oxford, erklärt die Dynamik. „Viele [Entwicklungs-]Länder sind vom Export abhängig, um Wachstum zu erzielen, und wir kaufen die Waren fröhlich ein“, sagt er. „Auf die USA und Europa entfallen zusammen im Wesentlichen 50 % der Weltwirtschaft. Und wir kaufen bevorzugt ihre Produkte, da mit CO2-intensiven Produktionsmethoden hergestellte Produkte günstiger sind als z. B. Produkte von British Steel, die wesentlich höhere Emissionsstandards erfüllen müssen.“

Es gibt komplexe psychologische Gründe, aber eines der Hauptprobleme ist, dass ganze Gesellschaften auf konsumorientierten Grundsätzen beruhen und darauf ausgerichtet sind. Zum ersten Mal seit Jahrzehnten werden die Menschen aufgefordert, weniger zu kaufen – oder mehr für die Produkte zu bezahlen, die sie kaufen.

Zum ersten Mal seit Jahrzehnten werden die Menschen aufgefordert, weniger zu kaufen – oder mehr für die Produkte zu bezahlen, die sie kaufen

„Infolgedessen ist dies eine grundlegende Veränderung und der Grund für eine natürliche politische Zurückhaltung“, so Helm. „Das Durchschnittseinkommen im Vereinigten Königreich beträgt 28.000 £. Die meisten Menschen mit einem Einkommen von 28.000 £ kommen mit dieser Summe nicht über die Runden und greifen zu Krediten. Und wenn Sie diesen Menschen sagen: „Ach übrigens, Sie müssen jetzt auch noch Ihren CO2-Verbrauch bezahlen“, dann können Sie sicher nachvollziehen, weshalb der Großteil der derzeitigen weltweiten zivilen Unruhen außerhalb Hongkongs auf steigende Kraftstoffpreise zurückzuführen ist. Niemand will die Kosten tragen. Daher werden wir letztlich einen Temperaturanstieg von 3 Grad erleben, denn das, was eigentlich getan werden müsste, hat einen sehr persönlichen Charakter: Es geht um Sie und mich und um das, was wir konsumieren.“

Abbildung 2: Globale CO2-Emissionen aus fossilen Brennstoffen und Zement, ausgewählte Länder, 2016

Global Carbon Project, World Bank, The Economist, Oktober 2019
Quelle: Global Carbon Project, World Bank, The Economist, Oktober 2019

Energieinnovation

Die Exponential Climate Action Roadmap des Global Climate Action Summit enthält 36 sektorübergreifende Lösungen, mit denen die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 50 % verringert werden können, sowie das erklärte Ziel, sie zwischen 2030 und 2040 erneut zu halbieren und bis Mitte des Jahrhunderts netto Null zu erreichen.5

Nach Meinung der meisten Experten ist jedoch die Suche nach und die Umsetzung von Energielösungen der wichtigste Schritt zum Erreichen der Kohlendioxidreduzierung. Ob im Wohnungsbau, im Transportwesen, in der Infrastruktur oder in der Industrie – insgesamt machen sie rund zwei Drittel der weltweiten Treibhausgasemissionen aus.6 Solar- und Windenergie stellen einen signifikanten Teil der Lösungen dar, der Rest entfällt auf geringere Methanemissionen und andere CO2-arme Energien. Dazu gehören neue Kernenergiekapazitäten, Wasserkraft, Wellenenergie, Erdwärme und Biomasse.

Die Suche nach und die Umsetzung von Energielösungen ist der wichtigste Schritt

Ed Dixon, Leiter des Bereichs ESG, Real Assets, bei Aviva Investors, glaubt, dass Letzteres ebenfalls Potenzial birgt. „Investitionen in Energie aus Abfällen könnten ein erhebliches Wachstumssegment sein. Obwohl diese Art der Energiegewinnung unter einem Imageproblem leidet, ist sie eine sehr wirtschaftliche Methode, Erträge zu generieren und löst zugleich zwei Umweltprobleme: Deponien und saubere Energie.“

Erneuerbare Energien bergen andere Probleme, obwohl ihre Befürworter davon überzeugt sind, dass diese durch weitere Forschung und Entwicklung gelöst werden können.7

Erstens werden einige der zur Herstellung von Sonnenkollektoren und Windturbinen benötigten Rohstoffe auf emissionsintensive und äußerst umweltschädliche Weise abgebaut. Zweitens können Sonnen- und Windenergie nicht rund um die Uhr produziert werden, und es gibt bisher noch keine Batterien, welche die erforderlichen Strommengen für Tage oder Wochen speichern können. „Ein weiteres Problem bei Batterien ist, dass die derzeitige Umsatzstruktur keine Anreize für Innovationen und den Ausbau der Kapazitäten bietet“, so Laurence Monnier, Leiter des Bereichs Quantitative Research, Real Assets, bei Aviva Investors.

Schließlich fehlt auch die Übertragungskapazität für die Verteilung von Strom über große Entfernungen, sodass die Regionen mit optimalen Wind- oder Sonnenressourcen nicht genutzt werden können. Der Bau großer Wind- oder Solarparks hat auch gesellschaftliche Folgen, wenn sie z. B. in der Nähe von Kommunen errichtet werden und die Einwohner sich dadurch gestört fühlen.

Es fehlt auch die Übertragungskapazität für die Verteilung von Strom über große Entfernungen, sodass die Regionen mit optimalen Wind- oder Sonnenressourcen nicht genutzt werden können

Nach Ansicht von Antoine Dechezleprêtre, Assistant Associate Professor am Londoner Grantham Institute of Climate Change and the Environment, gibt es nach wie vor zu wenige Anreize. „Wie in allen Bereichen geht es auch bei umweltfreundlichen Innovationen um wirtschaftliche Anreize“, erläutert er. „Es besteht eine sehr starke Korrelation zwischen dem Innovationsniveau und den Energiepreisen. Die CO2-Preise sind jedoch nicht stark genug gestiegen, um den jüngsten Rückgang der Preise für erneuerbare Energien ausgleichen zu können.

Schwellenmärkte

Die Schwellenländer sehen sich beim Übergang zu einer CO2-armen Wirtschaft besonderen Herausforderungen gegenüber. Zunächst sind einige von ihnen stark von den Einnahmen aus dem Export fossiler Brennstoffe abhängig und könnten angesichts einer geringeren Nachfrage erhebliche wirtschaftliche Verluste erleiden.

Zweitens gelten ihre Anstrengungen für die Entwicklung ihrer Wirtschaft als Ursache für den Anstieg der Treibhausgase: Gebäudeinfrastruktur und Urbanisierung sind emissionsintensive Aktivitäten. Drittens: Obwohl sie bereits erhebliche Finanzinvestitionen für die Anpassung an die zunehmenden Risiken des Klimawandels tätigen müssen, sehen sie sich zusätzlich dem Druck – häufig von außen – ausgesetzt, in eine CO2-arme Infrastruktur zu investieren.

Abbildung 3: Die Wesentlichkeit der Scope-3-Emissionen für die gesamte Klimabilanz eines Unternehmens

Hinweis: Die Produzenten fossiler Brennstoffe werden oft als die Hauptverantwortlichen angesehen, aber 90 % ihrer Emissionen werden von anderen verursacht – von jenen, die fahren, fliegen und Produkte konsumieren, die aus fernen Ländern importiert wurden. Quelle: „Capital Goods report“ CDP, Aviva, 2018
Hinweis: Die Produzenten fossiler Brennstoffe werden oft als die Hauptverantwortlichen angesehen, aber 90 % ihrer Emissionen werden von anderen verursacht – von jenen, die fahren, fliegen und Produkte konsumieren, die aus fernen Ländern importiert wurden. Quelle: „Capital Goods report“ CDP, Aviva, 2018

„Insbesondere, wenn auch nicht ausschließlich, in den Schwellenländern stellen politische Instabilität, fehlende Infrastrukturen, die Schwierigkeit, ausländische Investitionen anzuziehen und Volkswirtschaften, die von fossilen Brennstoffen, z. B. dem Kohlebergbau, abhängig sind, immense Herausforderungen beim Übergang zu nachhaltiger Energie dar“, sagt Reynolds von PRI. „Darüber hinaus sehen sie sich der Herausforderung gegenüber, einen gerechten Übergang zu schaffen und sicherzustellen, dass die Interessen der Arbeitnehmer und Gemeinden bei ihren Plänen für den Übergang zu einer Netto-Null-Wirtschaft voll berücksichtigt werden.“

Nach Angaben des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank sind Länder, die keine wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit haben und deren Erträge aus fossilen Brennstoffen in der Regel mehr als 20 % des Bruttoinlandsprodukts betragen am stärksten betroffen.

„Diese Länder befinden sich in der Entwicklung, d. h., um sich aus der Armut befreien zu können müssen sie ihren Energieverbrauch steigern und deshalb führt die von ihnen errichtete Energieinfrastruktur oft zu neuem Energieverbrauch“, erklärt Glen Peters, Forschungsdirektor am Center for International Climate Research (CICERO). „Werden beispielsweise Windparks oder Sonnenkollektoren gebaut, so liefern diese zusätzliche Energie und ersetzen nicht die bestehenden Energien. In China oder Indien gibt es außerdem noch nicht lange bestehende Kohlebergwerke, sodass es dort sehr schwierig ist, einen schnellen Rückgang zu erreichen.“

Die Urbanisierung und Errichtung von Infrastrukturen verursachen ebenso enorme Mengen an Treibhausgasen. „Es geht um Wachstum und Urbanisierung. Jeder Spatenstich und jede Grundsteinlegung für einen Neubau führt zu erheblichen CO2-Kosten“, so Dixon.

Druck des Privatsektors

Investoren und Unternehmen kommt eine zentrale Rolle zu. „In den USA treiben Unternehmen den Umstieg voran, stärker als die Regierung“, kommentiert Jaime Ramos-Martin, Fondsmanager Global Equities bei Aviva Investors. „Die Unternehmen forcieren den Umstieg, weil es letztlich um das Risikomanagement geht. In Europa sind die Unternehmen ein wichtiges Sprachrohr. Im Finanzsektor wird den Unternehmen bewusst, dass sie Antworten geben und mehr Transparenz im Hinblick auf der Bewältigung dieser Risiken zeigen müssen.“

Francoise Cespedes, Equities Portfolio Manager bei Aviva Investors, ist der Auffassung, dass es Veränderungen in allen Bereichen geben wird. „Dies hängt damit zusammen, dass die Unternehmen immer lauter darüber nachdenken, welche Folgen der Klimawandel für ihre Geschäftstätigkeit haben wird, und dass die Menschen auch ihre Konsumgewohnheiten genauer unter die Lupe nehmen. Sie möchten, dass die Produkte, die sie konsumieren, umweltfreundlicher sind.“

Trotz der hohen Verantwortung, die auf den Anlegern lastet, gibt es Möglichkeiten, die Zuteilungen an Unternehmen zu erhöhen, die als treibende Kraft beim Übergang mitwirken

Trotz der hohen Verantwortung, die auf den Anlegern lastet, gibt es Möglichkeiten, die Zuteilungen an Unternehmen zu erhöhen, die als treibende Kraft beim Übergang mitwirken oder Lösungen anbieten, um die Menschen bei der Anpassung an einen wärmeren Planeten zu unterstützen, sowie an Unternehmen in traditionellen Branchen, die frühzeitig Maßnahmen zur Neuausrichtung ihrer Unternehmen ergriffen haben.

Francoise Cespedes sieht auch Chancen in weniger offenkundigen Kandidaten, z. B. unabhängige Energieproduzenten, insbesondere Anbieter von erneuerbaren Energien, sowie Anbieter energieeffizienter Anlagen und Gebäude und Unternehmen im Bereich nachhaltiger Transport wie Eisenbahnausrüstung.

Sitzen Sie bequem?

Dies wird ein schwieriger und für viele ein unbequemer Übergang, der eine sorgfältige und angemessene Durchführung erfordert. Richtung und Verlauf dieses Übergangs werden durch die Entscheidungen, welche die Verbraucher treffen, beeinflusst. Aber, mit den Worten von Reynolds: „Den Prognosen des Projekts The Inevitable Policy Response (IPR)30 zufolge sind auf Regierungsebene verschiedene zentrale politische Maßnahmen zu erwarten. Sie zeigen, dass der Druck, klimapolitische Maßnahmen zu ergreifen, in allen Bereichen wie Umwelt, Soziales, Wirtschaft zunehmen wird und je länger sich politische Maßnahmen verzögern, desto stärker werden sie wahrscheinlich sein.“

Das IPR-Projekt zeigt, dass der Druck, klimapolitische Maßnahmen zu ergreifen, in allen Bereichen wie Umwelt, Soziales, Wirtschaft zunehmen wird

Trotz des Umfangs und der Komplexität des Übergangs ist dieser bereits im Gange, und durch stärkere Maßnahmen können die Regierungen die Grundlagen des Energiemixes ändern – für Anleger, Verbraucher und Unternehmen.

„Der einzige Weg, die Nutzung fossiler Brennstoffe zu ändern, besteht darin, die Marktgrundlagen zu ändern und ihren Wert zu verringern, und zwar weltweit, endgültig und für alle“, schließt Steve Waygood, Chief Responsible Investment Officer bei Aviva Investors.

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