Solide langfristige Cashflows mit Infrastructure Debt
Dank unseres breiten Kreditangebots, unserer hohen Originierungskompetenz und intensiven Vernetzung am Markt können wir eine Reihe von Senior-Debt-Investitionen in Europa und Kanada anbieten. Dabei handelt es sich um Infrastruktuprojekte mit und ohne Investment-Grade-Rating in verschiedenen Formaten, die attraktive und stabile Renditen bei gleichzeitiger Absicherung gegen Verlustrisiken versprechen.
Mit unserer Größe und Reputation als zuverlässiger und umsetzungsstarker Finanzierungspartner haben wir einen relativ umfassenden Marktzugang in Europa. Dies eröffnet uns im Deal-Sourcing zusätzliche Möglichkeiten über unser Netzwerk und trägt so mit einer weiteren stabilen Säule zur Diversifizierung unserer Ertragsquellen bei.
In unsere Anlageentscheidungen sowie in die Projektüberwachung beziehen wir Aspekte aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung ein.
Was spricht für ein Investment in dieses Marktsegment?
Infrastructure Debt-Investitionen korrelieren nur wenig mit den Marktzyklen. Dahinter stehen langlebige Vermögenswerte, die planbare Ertragsströme bieten. Angesichts des asymmetrischen Risikoprofils von Debt-Investments legt unsere Anlagephilosophie den Schwerpunkt auf die Absicherung von Verlustrisiken. Daher finanzieren wir Core Assets mit entsprechender Besicherung. Kennzahlenbasierte Schutzklauseln (Financial Covenants) sind integraler Bestandteil unseres Ansatzes, und wir vermeiden stark nachrangige Positionen. Gleichzeitig sind wir im Rahmen eines systematischen Risikomanagements auch offen für neuere Sektoren und Strukturen, bei denen attraktive Prämien für die „Komplexität“ oder „Neuartigkeit“ der Transaktionen gezahlt werden.
Inflationsschutz
Viele Infrastructure-Debt-Strukturen zeichnen sich durch stabilen Cashflow mit inflationsgebundenen Anpassungsklauseln zur Absicherung des Inflationsrisikos in Bezug auf die entsprechenden Verbindlichkeiten aus.
Debt-Anlagen mit langen Laufzeiten sind ideal, um langfristige Verpflichtungen zu bedienen. Sie können planbare Erträge aus dem Cashflow von Projekten liefern.
Geringes Ausfallrisiko
Wir favorisieren vorrangige Positionen im Rahmen gut durchdachter Transaktionsstrukturen. Seit wir damit begonnen haben, in Infrastructure Debt zu investieren, hat es keinen einzigen Zahlungsausfall gegeben und mussten in dem von Aviva Investors originierten Portfolio keine Verluste realisiert werden. Dieses Portfolio ist seit den ersten Transaktionen in diesem Geschäftsfeld im Jahr 1999 auf mehr als 270 Transaktionen angewachsen (Stand September 2025).
Diversifizierung
Die Korrelation zu börsennotierten Unternehmensanleihen ist gering. Zudem ist Infrastructure Debt weniger stark von Markt- und Kreditzyklen abhängig. Damit bekommen Anleger Zugang zu neuen Technologien in den Bereichen Energiewende und digitale Infrastruktur und profitieren gleichzeitig von starken Erträgen.
Illiquiditätsprämie
Anlegern, bei denen Stabilität und Langfristorientierung im Vordergrund stehen, winkt bei Infrastructure Debt eine attraktive Liquiditätsprämie, mit der sie für ihren langen Atem belohnt werden. In der Regel bietet Infrastructure Debt höhere Renditen als börsennotierte Kredite oder Unternehmensanleihen.
Bevorzugte Behandlung nach Solvency II
Aus Versicherersicht sprechen nicht nur die Fristenkongruenz im Hinblick auf ihre langfristigen Verbindlichkeiten und der stabile Cashflow für diese Anlageklasse, sondern auch deren bevorzugte Behandlung nach Solvency II. Andere Aufsichtsbehörden prüfen ähnliche Maßnahmen.
Wir können auch relevante lokale regulatorische Anforderungen wie Solvency II Matching Adjustment und Risk-Based Capital-Standards berücksichtigen.
Wesentliche Risiken von Infrastructure Debt
Anlagerisiko
Der Wert einer Anlage und die daraus resultierenden Erträge können sowohl steigen als auch sinken und infolge von Währungs- und Wechselkursänderungen schwanken. Anleger erhalten den ursprünglich investierten Betrag möglicherweise nicht zurück.
Illiquiditätsrisiko
Wenn Fonds in Infrastruktur investieren, ist der Verkauf von Fondsanteilen unter Umständen nicht zum gewünschten Zeitpunkt möglich, da Infrastrukturanlagen nicht immer leicht und schnell verkäuflich sind. In diesem Fall können wir einen Antrag auf Rücknahme von Anteilen aufschieben.
Bewertungsrisiko
Bestimmte Vermögenswerte im Fonds können ihrem Wesen nach schwer zu bewerten oder schwer zu einem gewünschten Zeitpunkt oder zu einem Preis, der als fair angesehen wird (insbesondere in großen Mengen), zu verkaufen sein. Deshalb können ihre Preise sehr stark schwanken.
Regulatorische Veränderungen
Die Rahmenbedingungen für die Erbringung wesentlicher Infrastrukturdienstleistungen können sich ändern.
Investmenteinblicke
Denkansätze als Destillat der kollektiven Erkenntnisse der weltweiten Aviva Investors-Teams zu den zentralen Themen, die das Marktgeschehen bestimmen.
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Managing Director, Infrastructure
Florent del Picchia
Head of Euro Infrastructure Debt
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